Gehirntumor bei Kindern

Die Symptome bei einem Hirntumor können unterschiedlich sein und zeigen sich z.B. durch Kopfschmerzen  Ob dieser Tumor operiert werden muss, vererbbar und heilbar ist, diese Frage stellen sich viele Eltern. 

Bericht zum Thema Heilungschancen - Gehirntumor

Die Ärzte schickten diesen Jungen nach Hause, da sie keine OP durchführen konnten. Durch eine alternative Behandlung konnte dieser Junge gerettet werden und ist heute ein gesunder junger Mann.

Zeitschrift: Lisa

Oktober 1999

Gehirntumor bei Kindern
Download
Gehirntumor bei Kindern
Presseveröffentlichungen
Lisa 06.10.1999 _Hirntumor Behandlung.pd
Adobe Acrobat Dokument 1.0 MB

Der Krebs-Spezialist der Uniklinik streicht Alexander (6) noch einmal übers blonde Haar. „Warte draußen in der Spielecke. Ich muss mit Mutti und Vati noch etwas besprechen“, sagt er.

Der Junge nickt. "Okay!", flüstert er mit schwacher Stimme und geht. Zurück bleibt der Arzt mit den Eltern Gabi (35) und Bernd Reichel (38), sagt leise: "Ich wünschte, ich könnte Ihnen Hoffnungen machen. Aber wir haben keine Chance. Der Tumor in seinem Gehirn kommt trotz operativer Entfernung immer wieder. Ihr Junge muss sterben."

Der Mediziner schaut zu Boden. Seine Stimme wird noch leiser: "Nehmen Sie ihn mit nach Hause. Machen Sie ihm sein junges Leben noch einmal so schön wie möglich. Das ist das Einzige, was Sie – und wir – für Ihr Kind tun können!"

Mit sechs Jahren wurde Alexander zum Sterben nach Hause geschickt.

„Ich habe es erst nicht verstehen wollen“, so Gabi Reichel. „Doch dann begriff ich: Ich werde mein Kind verlieren. Der Gedanke hat mir das Herz zerrissen. `Das das darf doch nicht sein. Bitte, lieber Gott, mach, dass es nicht wahr ist. Ich bin doch seine Mutter. Alexander hat doch so viel in seinem kleinen Leben gelitten! `, flehte ich innerlich.

Alexander ist heute kerngesund

Ich sah meinem Mann an. Sein Gesicht war wie versteinert. Dann kamen die Tränen. Wir weinten beide. "Gibt es wirklich für unser Kind keine Rettung mehr?", fragte Bernd. Der Arzt schüttelte den Kopf… Das war vor zwei Jahren. Doch Alexander lebt noch. Er ist ein achtjähriger Junge, ein fröhliches Kind, das gern spielt. Er geht in die dritte Klasse, er schwimmt, macht Judo. Er ist völlig gesund. Selbst die Kernspintomographie – die spezielle Gehirn-Röntgenmethode, zeigt: Nach der letzten Operation ist im Kopf des Kindes kein neuer Tumor gewachsen.

Das Wunder hat ein Mann vollbracht – der Heilpraktiker Ralf Drevermann (29) aus Hamm in Westfalen. Bei seinen Patienten heißt er nur "Der Wunderheiler mit den heilenden Händen!" Doch er winkt ab. "Ich bin ein Heilpraktiker und Energie-Heiler". Die Gabe, Menschen durch die Energie seiner Hände, seines Körpers von schwersten Krankheiten zu befreien – und manchmal sogar Leben zu retten – hat Ralf Drevermann von seinem Vater Rolf geerbt, der als Heiler auf Ibiza tätig ist. Doch der Sohn hat zusätzlich noch die wichtige medizinische Ausbildung als zugelassener Heilpraktiker. Gabi Reichel: "Nachdem wir Alexander aus der Klinik nach Hause geholt hatten, wussten wir nicht mehr weiter. Ich habe oft nachts heimlich am Bett unseres Kleinen geweint. Er durfte meine Tränen nicht sehen. Denn wir verschwiegen ihm die Wahrheit. Und wie sehr hatte unser Liebling schon leiden müssen in den vergangenen drei Jahren: schwere Gehirn-Operationen, Chemotherapie. Und jetzt sollte alles umsonst sein?

Dann bin ich zu unserem Hausarzt und fragte ihn: "Kennen Sie jemanden, der unserem Sohn helfen kann? Da sagte er: Versuchen Sie`s mal bei Ralf Drevermann. Er ist Heilpraktiker und Geistheiler. Ich habe schon viel Gutes gehört. Er hat vielen geholfen, die die Ärzte schon aufgegeben hatten".

Also ging die junge Mutter mit ihrem Kind zu dem Wunderheiler. So nenne sich viele. Auch viele Scharlatane, die den Menschen Tausende Mark aus den Taschen ziehen. Doch Ralf Drevermann verlangte von den Eltern des zum Tode verurteilten Alexander keine horrenden Summen. "Er berechnete lediglich seine normalen Heilpraktikersätze in Höhe von 80 Mark", erzählt Gabi Reichel. "Erst einmal hat mir gefallen, dass Herr Drevermann nicht Gott spielt, sondern sich als ganz normaler Mensch gibt. Er sagte klipp und klar: "Ich weiß nicht, ob ich Alexander wirklich helfen kann. Aber wir können es versuchen!"

Energieheiler Ralf Drevermann: Er gibt seine Energie weiter

Er bat unseren Jungen, sich in einem der hellen, freundlichen und ruhigen Räume auf eine Liege zu legen. Dann schloss Ralf Drevermann die Augen, konzentrierte sich, hielt zuerst seine Hände über den Kopf unseres Jungen und umfasste ihn dann. „Mami, das wird schön warm!“, flüsterte Alexander. Gabi Reichel mit einem Lächeln: „Da hatte ich wieder Hoffnung, dass mein Schatz doch gerettet werden könnte!“ Über die Wirkung seiner Hände sagt Ralf Drevermann selbst: „Ich gebe meine Energie an die Kranken ab. Ich fühle selbst den Krankheitsherd. Meist nehme ich sogar die Schmerzen des Patienten in meinen Händen auf. Dieser spürt Wärme, oft auch Wohligkeitsgefühl und Kribbeln. Die Schmerzen lassen nach. Bis zu einer halben Stunde dauert die Behandlung. Danach bin ich ausgepumpt.“

Kein neuer Tumor gefunden

Alexanders Vater erzählt: „Schon nach der ersten Behandlung ging es unserem Kleinen besser. Er war vorher immer total schlapp und müde. Das wurde von Termin zu Termin besser. Doch das schönste Geschenk: Bei den Nachuntersuchungen wurde kein neuer Tumor gefunden. Bis heute nicht! Wir haben so großes Glück gehabt mit dem Heiler …“

 

Leider gibt es auch viele Personen, die auf Scharlatane hereingefallen sind.

Eine von ihnen ist Renate Hinrich (59). „Man greift nach jedem Strohhalm, wenn man so furchtbar krank ist wie ich“, erzählt sie und schlägt die zitternden Hände vors Gesicht. „Ich habe einfach nur gehofft, dass die furchtbare Krankheit gestoppt wird.“ Renate Hinrich leidet seit 15 Jahren an multipler Sklerose (MS) – einer unheilbaren Nervenkrankheit, die den Körper immer weiter zerstört. Doch die 59-Jährige kämpft dagegen an, versucht alles, um den schleichenden Tod zu stoppen. "Ich hatte in der Zeitung von einem Heiler gelesen, dachte: Vielleicht kann er helfen!", berichtet die kranke Frau. Doch der Mann aus dem Rhein-Main-Gebiet enttäuschte sie bitter. Frau Hinrich weiter: "Im Nachhinein bin ich entsetzt, dass ich mich eine ganze Woche von diesem Scharlatan aus-nutzen ließ. Er hat mich pro Tag nur vier Minuten "behandelt" und verlangte je 500 Mark! Die Woche hat mich 3.000 Mark gekostet – und gespürt habe ich nichts! Aber ich war so verzweifelt und hatte die Hoffnung, es könnte doch helfen. Es ist doch grausam, dass ein Mensch auf diese Weise die Verzweiflung und die Hoffnung Todkranker derart kaltherzig ausnutzen kann… Auch der Blick von Susanne Beckmann (51) aus Köln steckt voller Enttäuschung. Verzweifelt umklammern ihre Hände ein Foto. Es zeigt ihren Sohn Jörg, lächelnd und gesund. Heute ist der 28-Jährige todkrank. Sein Körper ist voller Krebsgeschwüre, die sein Leben zerstören. Anhand des Fotos sollte ein Wunderheiler ihn wieder gesund machen. „Durch Fernheilung“, wie er der Familie versicherte.

„Er verlangte viel Geld von uns“

Doch diese hat alle Hoffnungen verloren. Der Betrüger verlangte 3.000 Mark – im Voraus. Jörg Beckmann hat so viel Geld nicht. Für zwei Minuten Handauflegen hat der „Heiler“ ihm gerade 600 Mark abgenommen. Mehr kann die Familie nicht aufbringen. „Ohne Geld keine Heilung!“, so die Worte des Scharlatans. Brutale Worte zu einem jungen Mann, der höchstens noch ein Jahr zu leben hat. Seine Mutter ist entsetzt: „Wie kann ein Mensch so profitgierig sein und einen Sterbenden nur um sein Geld prellen wollen? Solchen Verbrechern muss man das Handwerk legen!“ Nun kämpfen Ärzte in der Uniklinik Frankfurt um das Leben von Jörg Beckmann.


Weitere Patientenberichte zum Thema Gehirntumor